Fragen und Antworten

1. Was bedeutet SOLA?
SOLA steht für SOmmerLAger und ist ein Zeltlager der besonderen Art. Der Reiz besteht nicht nur im Campen in der Natur, sondern in dem intensiven Leben in einem Thema.
Engagierte Christen aus verschiedenen Gemeinden arbeiten zusammen und ermöglichen Kindern und Teenagern eine spannende Ferienzeit.
Jedes Jahr gibt es ein neues Lagerthema, das mit viel Aufwand vorbereitet wird. So leben die Teilnehmer in einem Jahr als Sklaven in Rom oder als Israeliten in Babylon, im anderen Jahr als Schauspieler in Hollywood oder als Siedler auf dem Weg nach Oregon.
Durch die Begegnung mit der Botschaft der Bibel kommt man automatisch ins Gespräch über Gott und das eigene Leben.
2. Wie kann man sich anmelden?
Anmelden kann man sich hier auf der Website. Ansonsten können Sie auch gern den Projektleiter Matthias Mempel kontaktieren.
3. Kann man auch jüngere oder ältere Teilnehmer anmelden?
Teilnehmen dürfen Jungs und Mädels, die zum Zeitpunkt des SOLA's 9 bis 13 Jahre alt sind. Liegt der 9. Geburtstag unmittelbar nach dem SOLA, so kann die SOLA Lagerleitung angefragt werden. Sind genügend Plätze vorhanden können Kinder auch dann daran teilnehmen.
Für jüngere Kinder ist das Programm oft zu anstrengend und für ältere ist es möglicherweise zur "langweilig" und sie können sich wahrscheinlich nicht so gut in die Lager-Story hineinversetzen.
4. Was müssen die Teilnehmer mitbringen?
Mit den Unterlagen wird eine Packliste zugeschickt. Der SOLA-Besucher braucht einen guten Rucksack, feste Schuhe sowie Isomatte und Schlafsack. Zelte werden gestellt. Bei allen mitzubringenden Sachen besteht jedoch auch die Möglichkeit, dass die Lagerleitung leihweise für besondere Einzelfälle Materialien zur Verfügung stellen kann.
5. Wann wird der Teilnehmerbeitrag bezahlt?
5. Wann wird der Teilnehmerbeitrag bezahlt?
6. Wann kommen die Unterlagen?
Ca. 4 Wochen vor Beginn des Lagers bekommen Sie die nötigen Unterlagen mit allen Informationen zum Lager mit Packliste, Wegbeschreibung, Adressen, usw.
7. Wie sind Hin- und Rückfahrt organisiert?
Wir erwarten, dass Sie Hin- und Rückfahrt selbst organisieren.
8. Kann man die Kinder während des SOLA's besuchen?
Wir bitten darum, die Kinder während des SOLA's nicht zu besuchen.
Das kann - insbesondere bei jüngeren Teilnehmern - dazu führen, dass Heimweh ausgelöst wird. Das wäre natürlich schade.
Außerdem entstehen für das Kind dadurch manchmal Konflikte, wenn es sich zwischen seinem Besuch und dem SOLA-Programm entscheiden muss. Allerdings ist die Lagerleitung rund um die Uhr auf dem SOLA erreichbar für Sie und ihre Fragen.
9. Sind Jungs und Mädchen dabei?
Klar! Jede Kleingruppe ist gemischt. Allerdings gibt es eigene Jungs- und Mädchenzelte sowie getrennte Toiletten und Waschräume.
10. Wie leben die Teilnehmer?
Wir leben in Kleingruppen mit festen Mitarbeitern. Wir nennen diese Gruppe "Familien".
In jeder Familie gibt es mehrere Zelte mit einer Belegung von jeweils ca. 6-8 Personen. Die Zelte haben eine Bodenplane.
Jede Gruppe gestaltet ihren Familienplatz selber: Tische, Bänke, Dach usw. Dazu steht reichlich Material zur Verfügung.
Es gibt drei Mahlzeiten am Tag, die in der Lagerküche gekocht werden. Während des ganzen Lagers stehen Getränke zur freien Verfügung.
Früheres Schlafengehen ist natürlich auch möglich. Im sanitären Bereich gibt es Waschgelegenheiten mit Duschen (Kaltwasser, Ausnahmen möglich) sowie Toiletten.
11. Wie sieht das Tagesprogramm aus?
Wir bieten ein intensives Programm mit verschiedenartigen Elementen. Ein paar Stichworte sind: Spiel und Sport, Lagerromantik mit Lagerfeuer und Nachtwache, Bauprojekte mit Holz, Wasserschlacht, Singen, Geistliches Leben wie Morgenandacht und Gebetszeiten, Abendbotschaft und Mitarbeiter mit offenen Ohren.
Daneben noch zwei Höhepunkte: Zum einen findet im Lager eine 2-Tages-Tour statt. Mit Rucksack und Schlafsack ist man als Gruppe unterwegs, übernachtet unter freiem Himmel oder in anderen Gebäuden, löst Aufgaben, sucht den Weg oder wird verfolgt. Alles spielerisch im Thema und doch echt.
Und dann sind da noch die Abende im großen Zelt. Dort werden fröhliche Feste und der Bunte Abend gefeiert. Dort ist Bombenstimmung beim Singen mit der Lager-Band. Dort knistert es, wenn von Gott erzählt wird. Zwischendurch bleibt natürlich Zeit zur Begegnung.
Für viele ist die Gemeinschaft wichtiger als alles andere.
12. Wieviel Freizeit gibt es zwischendurch?
Die Teilnehmer finden zwischendurch genügend Zeit, selber auf Entdeckungstour zu gehen, zu bauen oder einfach zu faulenzen. Nach dem Mittagessen ist eine längere Zeit, auch nach dem Abendprogramm.
13. Müssen die Teilnehmer an Gott glauben?
Nein. Auch wenn das SOLA eine christliche Freizeit ist, ist der Glaube an Gott nicht Voraussetzung für eine Teilnahme.
14. Wie werden Inhalte des Glaubens vermittelt?
Jede Zeltgruppe liest am Vormittag einen Abschnitt aus der Bibel und spricht darüber anhand von vorbereiteten Fragen. Im Laufe des Tages gibt es während des Programms eine Andacht, die das Tagesthema und Ereignisse des Lagers aufgreift und in die Erlebniswelt der Teilnehmer spricht. Dabei wird keiner zu etwas gezwungen, was er nicht will.
Wir laden ein, sich mit den Aussagen der Bibel auseinander zu setzen und eine Beziehung zu Gott aufzubauen.
15. Was ist bei Krankheit?
Auf dem Lager gibt es ein Erste-Hilfe-Zelt und eine Krankenbetreuung. Im Zweifelsfall fahren wir sofort zum Arzt oder ins Krankenhaus und halten Rücksprache mit den Eltern.
Bei Heimweh versuchen wir, die Kinder zu beruhigen und in die Gruppe zu integrieren. Meistens löst sich das Problem von selbst.
Bei schwierigen Fällen nehmen wir selbstverständlich Kontakt mit den Eltern auf.
16. Kann man auf dem Lager anrufen?
Es gibt ein Lagerhandy, das im Notfall angerufen werden kann.
Manche Kinder wollen gar nicht angerufen werden, für andere wäre es gar nicht gut (z.B. bei Heimweh). Für uns als Mitarbeiter sind viele Anrufe eine zusätzliche Belastung, da wir keine Telefonzentrale o.ä. haben und ganz für die Kids da sein wollen.
17. Welche Lagerregeln gibt es?
Nicht viele, aber einige wichtige. Neben den Regeln, die den Lagerplatz und die Umgebung sowie den Umgang mit Material betreffen, wollen wir unser Lager suchtmittelfrei führen. Das gilt für Teilnehmer und Mitarbeiter und betrifft Tabakwaren, Spirituosen, Drogen und Handys. Auch legen wir sehr großen Wert auf einen ordentlichen Umgang von Jungs und Mädchen miteinander, also ohne Gewalt und Intimitäten. Daneben erwarten wir die Teilnahme an allen gemeinsamen Veranstaltungen.
18. Welche Mitarbeiter sind dabei?
In der Regel arbeiten wir mit ehrenamtlichen Mitarbeitern. Viele bringen Erfahrung aus der Gemeindearbeit mit, aber normalerweise sind kaum ausgebildete Pädagogen o.ä. dabei.
Vor Beginn des Lagers gibt es diverse Schulungseinheiten für die Mitarbeiter, z.B. über Aufsichtspflicht, Erste Hilfe oder Seelsorge.
19. Wie kann man die SOLA-Arbeit unterstützen?
  • Durch persönliche Hilfe. Bis zuletzt werden Mitarbeiter als Betreuer gesucht. Aber auch im Küchen- oder Materialbereich gibt es manchmal noch freie Plätze. Das Alter ist dabei nicht entscheidend, sondern das Herz.
  • Durch materielle Hilfe. Sach- und Geldspenden sind eine große Hilfe. Sachspenden helfen Kosten zu sparen: z.B. Marmelade, Feuerholz, Reinigungsmittel oder Kuchenspenden. Alles ist willkommen.
  • Geldspenden helfen, unerwartete Kosten aufzufangen: Transportkosten, Fahrzeugreparaturen, Anschaffungen, ... Weitere Infos zum Thema "Geldspenden" gibt es hier
  • Durch geistliche Hilfe. Wir bitten um konkretes Gebet für aktuelle Anliegen. Vielen Dank im Voraus.
20. Darf mein Kind ein Messer mit aufs Lager bringen? Wie ist der Umgang mit Werkzeugen (z.B. Beil) geregelt?
Ein Messer ist auf dem Lager durchaus hilfreich. Sei es um eine Schnur abzuschneiden oder ein Stock zu schnitzen. Aber auch nur dafür - als Werkzeug. Genauso ist es auch mit Beil, Säge, Hammer etc.
Zu Beginn des Lagers wird es eine Sicherheits-Einführung in den Umgang mit Messer und Werkzeug geben. Zudem werden Mitarbeiter auch immer in der Nähe sein. Daher fragen wir bei der Anmeldung auch Ihr Einverständnis dazu ab.
Bitte beachten Sie weiterhin die gesetzlichen Regelungen bei Messer. d.h. feststehende Klinge, maximal 12cm. Bitte "stumpfen" Sie Messer nicht absichtlich. Durch den erhöhten Kraftaufwand erhöht das die Verletzungsgefahr. Dann lieber ein Messer mit abgerundeter Spitze.
21. Zecken. Braucht mein Kind eine Impfung und wie wird ein Zeckenbiss auf dem Lager gehandhabt?
Wird bei einem Teilnehmer auf dem Lager eine Zecke entdeckt, werden wir versuchen diese zu entfernen (unter Beisein eines gleichgeschlechtlichen Mitarbeiters), sofern diese an "frei zugänglichen" Körperbereichen ist.
Bei Zecken im direkten Schambereich werden wir aus rechtlichen Gründen, einen Arzt konsultieren ebenso wenn die Entfernung nicht vollständig möglich ist. Der Vorgang wird Dokumentiert und das Kind bekommt dieses Dokument mit nach Hause mit der Bitte, die Stickstelle noch einige Tage zu beobachten bzw. als Hinweis bei späteren Beschwerden diese Info dem behandelnden Arzt mitzuteilen. Ob eine Impfung sinnvoll ist, klären Sie bitte mit Ihrem Arzt ab.
Hierzu folgende Information: Nur ein ganz geringer Prozentsatz von Zeckenstichen führt überhaupt zu einer Infektion. Und davon in den meisten Fälle die sog. Borreliose. Die, wenn Sie erkannt wird, behandelbar ist. Ein Impfung dagegen gibt es nicht. Nur sehr wenige Fälle führen zu einer FSME Infektion. Gegen FSME gibt es eine Imfpung, da FSME tödlich verlaufen kann. Allerdings liegt Brandenburg nicht im sog. FSME-Risikogebiet. Das ist eher Süddeutschland. Daher wird eine FSME Impfung nur für FSME Risikogebiete empfohlen oder wer Berufliche oder Privat sehr oft in Waldgebieten unterwegs ist.
22. Wie werden Verletzung, Erkrankungen etc. auf dem Lager gehandhabt?
Alle Mitarbeiter werden angehalten, eine aktuelle 1. Hilfe Schulung mitgemacht zu haben bzw. haben diese als Autofahrer (Sofortmaßnahmen am Unfallort) absolviert.
Auf dem Lager wird es benannte Mitarbeiter (beiderlei Geschlechts) geben, die aus medizinischen Berufen kommen bzw. intensivere mediznische Kompetenzen haben und bei Verletzung und Krankheiten Ansprechpartner sind. Aus rechtlichen Gründen dürfen wir keine Medikamente verarbreichen und werden bei unklaren Fällen mit dem Kind zum Arzt oder ins Krankenhaus fahren oder bei Notfällen auch den Rettungsdienst verständigen. Aus diesen Gründen benötigen wir (und auch der Arzt) auch die sog. Versicherungskarten Ihres Kindes und die Information über Medizinische Besonderheiten. Insb. über Allergien, Medikamentenunverträglichkeit.
Diese Informationen werden selbstverständlich Vertraulich behandelt und nur im Notfall herangezogen. Natürlich werden Sie sofort darüber Informiert, wenn ihr Kind sich verletzt oder krank wird.